Naturheilkunde

Maren Leßmann | Frauenärztin

Die Naturheilkunde verfügt über ein breites Spektrum therapeutischer Maßnahmen,
die sich keiner technologischen Hilfsmittel bedienen und die körpereigenen Fähigkeiten zur Selbstheilung (Spontanheilung) aktivieren.
Auch in der Präventivmedizin (Anti-Aging) spielt die Naturheilkunde eine große Rolle.
Im Anschluss finden Sie einen Auszug der alternativmedizinischen Therapien,
die ich in meine tägliche Arbeit integriere.

 

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Phytotherapie

Phytotherapie ist die Heilung, Linderung und Vorbeugung von Krankheiten und Beschwerden durch Arzneipflanzen, durch deren Teile wie Blüten, Wurzeln oder Blätter, durch Pflanzenbestandteile wie ätherische Öle oder durch Zubereitungen aus Arzneipflanzen (Phytopharmaka) wie Trockenextrakte, Tinkturen oder Presssäfte.

Im medizinischen Verständnis von Gesundheit und Krankheit basiert sie ohne Einschränkungen auf der (natur-)wissenschaftlichen Medizin. Sie hat keine eigenen Theorien oder Lehren hinsichtlich des menschlichen Körpers (Anatomie, Histologie), seiner Funktionsweise, der Entstehung und Erkennung von Krankheiten und der Art und Weise, wie Wirkstoffe Körperfunktionen beeinflussen (Pharmakologie, Toxikologie).

Seit fast zwei Jahrzehnten intensiviere ich kontinuierlich mein umfassendes Pflanzenwissen für Frauen bei Natura Naturans, einer Arbeitsgemeinschaft für Traditionelle Abendländische Medizin. Viele heimische Heilpflanzen kommen in meiner Therapie zum Einsatz.

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Homöopathie

Die Homöopathie als eine natürliche Heilmethode lässt sich bei zahlreichen Indikationen der Frauenheilkunde und Geburtshilfe einsetzen, auch als komplementäre Therapie zur konventionellen Behandlung. Homöopathische Arzneimittel wirken regulierend und unterstützen physiologische Vorgänge, bei sachgerechter Anwendung kommt es zu keinen Nebenwirkungen. Das erklärt auch die große Akzeptanz der Homöopathie bei Frauen, speziellen bei Schwangeren.

Ich möchte an dieser Stelle auf den reichen Fundus an Erfahrungen meiner Praxiskollegin Dr. Ute Bullemer hinweisen, die sich der klassischen Homöopathie in der Frauenheilkunde widmet.

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Anthroposophische Medizin

Im Mittelpunkt der anthroposophischen Medizin steht ein umfassendes Menschenverständnis. In die Diagnostik werden nicht nur Fragen nach der körperlichen Befindlichkeit einbezogen, sondern auch solche nach der individuellen Biographie des Patienten, der Psychosomatik und der sozialen Dimension. Anthroposophische Arzneimittel sind naturbasiert und werden aus Mineralien und Metallen, Heilpflanzen und tierischen Bestandteilen hergestellt. Ihre Anwendung erfolgt innerlich, als Injektion, oder äußerlich, über die Haut. Sie wirken regulativ auf die Eigentätigkeit des Organismus und regen seine Selbstheilungskräfte an.

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Spagyrik

Spagyrik ist eine alte europäische Form der Pflanzenheilkunde. Heilende Aspekte aus pflanzlichen und mineralischen Ausgangsstoffen werden herausgelöst, transformiert und in der Struktur eines spagyrischen Heilmittels neu zusammengefügt. Spagyrik regt die Selbstheilungskräfte auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene an, stärkt sie und bringt sie ins natürliche Gleichgewicht.

Die Anwendung erfolgt als Mundspray mit einem Pumpzerstäuber durch Sprühstöße in den Rachenraum. Die Wirkstoffe werden über die Schleimhäute aufgenommen und an die Zielorte transportiert. Das Heilmittel kann auch in Tropfenform eingenommen, oder als Creme auf betroffene Hautpartien aufgetragen werden.

Eingesetzt wird die Spagyrik zur unterstützenden Behandlung verschiedenster Erkrankungen des Körpers und der Psyche und erzielt dabei beachtliche Erfolge.

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Orthomolekulare Medizin

Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung von Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderungen der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind. Aus Sicht der orthomolekularen Medizin führt ein biochemisches Ungleichgewicht im Körper zu Krankheiten. Dieses Ungleichgewicht kann durch Nahrungsergänzungsmittel ausgeglichen werden.

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Aromatherapie

Die Aromatherapie kann Befindlichkeitsstörungen und Erkrankungen mit ätherischen Ölen lindern. Sie ist eine Form der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) und gehört zu den komplementärmedizinischen Methoden.

Duftmoleküle gelangen über die Riechschleimhaut zum zentralen Nervensystem. Duftreize können dort die Ausschüttung von Neurotransmittern (Botenstoffen) bewirken, z.B. Enzephaline, die schmerzlindernd wirken und Wohlbehagen erzeugen oder Endorphine, die sehr stark schmerzstillend wirken, aber auch Glücksgefühle auslösen.

Vor allem in der Schwangerschaft kann ich mit der Aromatherapie bei vielen kleineren Problemen und Beschwerden sanfte Hilfe bieten.